Ich fahre nach Amerika…



Flower

Charetalp – Glarner Alpen

Die Berner Alpen haben sich heute wieder so richtig schön gemacht (etwa so wie auf diesem Foto). Sie strahlen in hellem Weiss unter tiefblauem Himmel. Fast so als wollten sie flirten. Als wollten sie mich vom Plan abbringen, für die diesjährige Dreitageswanderung ins ferne Glarnerland zu fahren. Aber ich lasse mich nicht bezirzen. Odysseus hat sich mich Wachs die Ohren verstopft, um dem verlockenden Gesang der Sirenen auszuweichen. Ich setzte mich in die hinterste Ecke des Balkons, verdecke die Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau hinter einem grässlichen Bürogebäude mit Namen Schönburg und mache mit diesem Beitrag die Entscheidung dingfest:

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Louenesee…

Die untrüblichsten Zeichen, dass es Sommer wird, sind nicht Gartenstühle und Kirschblüten, sondern Zugfahrer. Das letzte Paar Tourenski ist aus dem Gepäckabteil verschwunden. Keine Skischuhe mehr, die Wasserlachen hinterlassen. Keine Skihelme, die unkontrolliert an Rucksäcken bambeln. Stattdessen schon erste Wanderer, zaghaft noch, mit leichten Trekking- statt der schweren Bergschuhen. Hoch oben liegt noch Schnee, schwer und nass. Aber einlaufen kann man schon mal, Vorfreude, Appetit anregen im Jura oder im Emmental oder im Schwarzenburgerland. Und Planen: Sommerferien am Strand, ein paar Tage auf dem Gurten und ein Wochenende in den Berner Alpen…

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BILDgeschichten

Bilder sind Momentaufnahmen. In ihnen steht die Zeit still, kein Davor, kein Danach. Und trotzdem erzählen sie Geschichten. Tausende davon, weil der Moment der Aufnahme tausende Davors und tausende Danachs haben kann. Eine dieser unzähligen Geschichten kann auf www.BILDgeschichten.ch nachgelesen werden. Sie kann weitergesponnen werden, abgeändert oder verworfen. Es ist nie die wahre Geschichte, aber auch nie eine falsche. Es ist eine unter vielen möglichen.

Viel Spass beim Lesen.

Angekommen. In Los Angeles.

Los Angeles! Eine Stadt aus Blech. Eine Welt auf Rädern. L.A. riecht nach Abgasen. L.A. tönt wie ein Vierzylinder. Die Leute hier wohnen nicht in Häusern, sie hausen in Autos. Wohnliche Autos, zugegeben, gross wie Schiffe sind sie, schick wie ein Abendkleid, trendy wie Retrodesign. Der Fahrer und sein Gefährt, sein Gefährte, Mensch und Maschine, sind eine Symbiose eingegangen wie sie nur in L.A. möglich ist.

Die Stadt wurde für Autos gebaut, nicht für Menschen. Das, was an einer Stadt menschlich wirkt, gibt es hier nicht. Keine Fussgängerzonen in Altstadtgassen. Keine grünen Parks mit hübschen Bänken und Fahrradwegen. Keine Cafés mit Gartentischchen im Hinterhof. Dafür führen die Autobahnen mitten durch die Stadt, nicht drum herum. Die Strassen haben allesamt mindestens vier Spuren. Unter jedem Geschäftsblock gibt es eine Tiefgarage, in jedem Innenhof einen Parkplatz. Jedes Hotel bietet Valet Parking, jedes Restaurant, jeder Club.

Das Herz von L.A., der Kern dieser Stadt, sind die Strassen. Wer Los Angeles woanders sucht, in einer pulsierenden Downtown, in einer ruhigen Parkanlage, in netten Kneipen, wird es nicht finden, oder sehr lange suchen. Wer eine Stadt gerne zu Fuss entdeckt, wer gerne öffentliche Verkehrsmittel benutzt, um eine Stadt zu spüren, wird nach wenigen Stunden die Nerven verlieren. Dem Besucher bleibt hier nichts anderes übrig, als ins Auto zu steigen und mit Engelsgeduld von Rotlicht zu Rotlicht zu flanieren.

Und wenn man sich diesem Schicksal hingibt, kann man eine wunderbare Stadt entdecken. Man fährt nach Downtown, um die faszinierende Architektur der Walt Disney Music Hall zu bestaunen. Man fährt zu den Stränden in Malibu oder Santa Monica, um sich vom Pazifik verzaubern zu lassen. Man fährt durch Beverly Hills und Bel Air, um Stars und Sternchen zu beneiden. Für den Besuch des Getty Museums fährt man an den Stadtrand, nicht ins Zentrum. Für Kaffee und Kuchen fährt man nach Venice, für Shopping fährt man nach Melrose, für Party fährt man nach Hollywood.

Man tut es einfach. Man fährt, verbringt Stunden im Auto. Ohne Stress, ohne Aufregung, weil man weiss: es geht nicht anders, und es geht nicht schneller. Und plötzlich legt sich dieses entspannte Gefühl um einen, hüllt einen ein wie eine dicke Wolldecke. Das Gefühl, endlich nicht mehr rennen zu müssen, nicht mehr von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen zu müssen. Das Gefühl, angekommen zu sein. Ausgerechnet in Los Angeles. Der Traumfabrik. Der ehrlichsten Stadt der Welt.

Im Südwesten der USA. Eine Woche Schönheit

Eine Woche Schönheit. Weite Landschaften, durchzogen vom Asphalt der Strassen. Den Lebensadern der Wüsten und Steppen in Amerikas Südwesten. Sie führen einem zu Naturwundern, die sich jeglicher Beschreibung entziehen. Die sich unserer Wahrnehmung entziehen, unseres Bewusstseins. Täler und Schluchten durchbrechen die Ebenen. Die Erdkruste wird zur Eierschale. Mit Rissen, die keine Brücke überspannen kann. Berge steigen hervor, Felsblöcke wie hingeworfen. Die Strassen, sonst mit Lineal gezeichnet, zirkeln sich über Pässe und durch Talsohlen. In der trockenen, dürren Wüste schimmern plötzlich blaue Seen. Aus den tiefen, felsigen Schluchten leuchten plötzlich grüne Wälder.

Die Reise zu den Nationalparks im Südwesten der USA ist eine Reise durch die Vegetationszonen. Pflanzliche wie menschliche. Quer durch dürrste Wüste, dem Tal des Todes. Vorbei an eigenwilligen Pflanzen, die nur hier und sonst nirgends wachsen. Man fährt durch Pinienwälder, durch Tannenwälder, durch Buchenwälder. Hinauf zu salzigen Seen, zu Hochebenen ohne Abfluss. Weiter hinauf zu schneebedeckten Bergen, geschlossenen Pässen. Man fährt aber auch vorbei an eigentümlichen Orten. Toten Wüstenkäffenr mit Häusern wie ausgebaute Garagen. Verlassenen und verlotterten Farmen. Touristenstädten, die nur aus Fastfood-Restaurants, Tankstellen und Motels bestehen. Man kommt in Bergdörfer mit Chalets aus Holz und in Millionenstädte mit Wolkenkratzern aus Stahl. Man übernachtet in Orten, die ihre beste Zeit längst hinter sich haben. Geht um neun Uhr ins Bett, weil niemand mehr Bier ausschenkt. Und landet am nächsten Tag in Las Vegas, einer Stadt, die die Zukunft immer wieder neu erfindet. Einer Stadt, die nie schläft.

Es war eine schöne Fahrt durch diese Bilder aus Fels und Sand, Wasser und Pflanzen. Eine lange auch. Weite Wege durch Niemandsland, Stunden und Stunden auf einsamen Strassen. Zeit, diese Schönheit, dieses Wunder zu geniessen. Zeit aber auch für Gedanken, für Gespräche, für Freundschaft. Eine Zeit die weiterleben wird. In Bildern, die kein Foto zeigen kann. In Erinnerungen, die kein Text widerzugeben vermag.

San Francisco. Die Verneinung touristischer Pflichten

Reisen macht müde. Ständig muss man sich neu informieren, neu orientieren. Den Stadtplan auswendig lernen und das Netz des öffentlichen Verkehrs. Man rennt den Sehenswürdigkeiten nach, sucht die schönsten Cafés, die gemütlichsten Pubs. Kramt bei jeder Gelegenheit die Kamera hervor, geht in die Knie und klettert auf Geländer, um ein noch besseres Foto zu schiessen. Man rennt quer durch alle Gassen, in der Angst, etwas zu verpassen, nach Hause gehen zu müssen ohne DAS gesehen zu haben oder DORT gewesen zu sein.
Dabei – ich wusste es von Anfang an, in den Rocky Mountains wurde es mir wieder bewusst – hat man am Ende einer Reise mehr verpasst als gesehen. Man kann noch so rennen und fotografieren, anschauen und bezahlen, im Gepäck schleppt man immer ein Aber mit sich. Aber da war ich nicht. Aber das hab ich verpasst. Aber da muss ich nochmals hin. Aber da wär’s vielleicht noch schöner gewesen.

In San Francisco lasse ich mich deshalb etwas gehen. Verneine meine touristischen Pflichten und wandere planlos der Sonne entgegen. Erklimme die steilen Hügel der Stadt – die ersten, die ich seit Wochen unter den Füssen habe – als würde ich einen Alpengipfel besteigen: den Kopf nach unten geneigt, langsam, einen Schritt nach dem anderen, ab und zu einen Blick zurück. Ich laufe des Laufens wegen. Welch Wohltat, nach Wochen der sportlichen Abstinenz.

Und mit jedem Schritt fühle ich mich in dieser Stadt ein bisschen mehr daheim. Das Amerikanische gibt es hier zwar immer noch: Starbucks an jeder Ecke, Eiswasser zum Lunch, die Sprache natürlich, Verkehrszeichen, Währung, Toilettenpapier. Kellner, die fragen ob es schmeckt, bevor man angefangen hat zu essen und einem die Reste in durchsichtige Plastikboxen einpacken. Auch die Strassen, sie wurden wie ein Fliegengitter über die Landschaft gelegt, egal wie steil sie dadurch werden. All das ist mir mittlerweile geläufig, es verwirrt nicht mehr, schliesst nicht mehr aus. Gehört einfach dazu.

Anderes aber ist plötzlich so vertraut. Ich steige die Lausanner Petit Chêne hoch. Ich esse in der Berner Länggasse. Ich übernachte an der Zürcher Langstrasse. Ich spaziere hier durch Quartiere, in denen Restaurants auf Italienisch und Boutiquen auf Französisch angeschrieben sind. Wo vor den Cafés kleine Tische und drahtige Stühle stehen, wo Wohnungen Balkone und Fassaden Stuckatur haben. In den Strassen riecht es nach frisch gekochter Tomatensauce, frisch geröstetem Kaffee und frisch geschnittenen Blumen.

In jeder anderen Stadt Amerikas würde das aufgesetzt wirken, geplant, gewollt, unecht. San Francisco aber bleibt authentisch. Eine europäische Stadt, die ihrer Vergangenheit nichts schuldig ist. Eine amerikanische Stadt, die von der Zukunft nichts fordert.

Rocky Mountains. Zugfahren

Zug fahren bleibt die schönste Art zu reisen. Auch in den USA, dem Land von Ford und Chrysler, von Boeing und Cessna. Ein Land, in dem der Eisenbahn eine grosse historische Bedeutung zukommt. Und in dem sie heute nicht viel mehr ist als Nostalgie.

Vielleicht lohnt es sich gerade deshalb, hier in den Zug zu steigen. Sich am frühen Morgen, schlaftrunken noch, ganz sachte aus der Millionenstadt Denver wegziehen zu lassen. Der Flanke der Rocky Mountains hoch. Im Westen die ersten Versuche von Bergen, unbewaldet, Steppe. Eine scharfe, wellenförmige Linie trennt das helle Braun der Hügel vom leuchtenden Blau des Himmels. Im Osten die grosse Ebene, eine unendliche Weite, deren Farbe fast fliessend von gebranntem Ocker zu einem weissen Streifen Horizont wird.

Mit Engelsgeduld, einer Karawane gleich, dreht der Zug langsam gegen Westen, schraubt sich hoch in die Berge, Meter um Meter, man meint im Schritttempo. Die seichten Wogen der Hügel werden zu steilen Felsen. Die Brauntöne werden vielfältiger, werden zu sattem Grün und leuchtendem Gelb. Nadelbäume wachsen in die Höhe, Laubbäume strahlen schon im farbigen Herbstkleid. Der Himmel verschwindet ab und zu in tiefen Tälern, gefüllt mit blauen Seen oder grünen Flüssen. Dann wird das Land wieder kahler, einfarbiger, weitet sich zu Hochebenen, aus denen, wie Zuckerstöcke, ein paar Bergspitzen emporsteigen.

Der Zug lässt einem Zeit. Zeit, diese – schon wieder, noch immer – atemberaubend schöne Landschaft zu geniessen, sich darin zu verlieren. Zeit, die Gedanken schweifen zu lassen, verschwinden zu lassen. Endlich, nicht mehr denken.

Es ist eine lange Fahrt durch die Rocky Mountains, eine langsame. Aber sie lohnt jede Minute. Vielleicht sollten wir, anstatt kilometerlange Tunnels zu bauen, um die lästigen Alpen so schnell wie möglich zu durchqueren, anstatt Neigezüge zu konstruieren, die uns durch Berg und Tal schütteln, die Zugfahrt wieder entschleunigen. Uns Zeit nehmen, das Wunder der Natur, das auch unserem Land geschenkt wurde, anzuschauen. Vielleicht sollten wir wieder einmal ein bisschen in der Nostalgie der Eisenbahn schwelgen.

Topfeben

Topfeben. Flach wie ein Bügeleisen. Wie ein New Yorker Laufstegmodel. Und weit. Unheimlich weit. Hinter den Appalachen ein paar Hügel. Ausläufer alter Berge. Aber dann stundenlang, meilenweit in die Steppe. In die Prärie. In den Westen. Vorbei an Maisfeldern. Vorbei an Kuhweiden. Brachland. Kleine Seen. Trockene Bäche. Rinnsale. Vorbei an lichten Wäldern. An dornigem Gebüsch. Vorbei an Nichts. Ein unvorstellbar weites Nichts. Dazwischen alle paar Minuten eine Farm. Ein Heuschober. Und alle paar Stunden eine Stadt.

Immer das gleiche Szenario. Sie kündigt sich an, die Stadt. Mit Autobahnkreuzen. Nummerierten Strassen, die einen grossen Bogen um sie machen. Mit Hotelketten. Immer die gleichen: Best Western, Econolodge, Sleep Inn. Mit Restaurants. Immer die selben: McDonalds, Subway, Starbucks. Nur wenige fahren in die Stadt. Fahren durch Wohnviertel. Auf Quartierstrassen breit wie Schweizer Autobahnen. Vorbei an Shoppingmalls, riesigen Shoppingmalls mit Parkplätzen gross wie Fussballfelder. Grösser noch. Und finden vielleicht ein Downtown. Ein Stadtzentrum, eine Old Town. So klein und verlassen wie die Brugger Altstadt.

Amerika hat Platz. Wahnsinnig viel Platz. Und es nutzt ihn. Wieso auch nicht? Es baut seine Städte in die Breite. Weit hinaus in die ungenutzte Steppe. Umspült seine Restaurants, seine Shops mit Asphalt. Tausende Kubikmeter. Baut seine Häuser einstöckig. Keine Keller, keine Obergeschosse. Legt seine Städte, seine Suburbs aus für ein Leben mit dem Auto. Ein Leben im Auto. Bequem, gemütlich. Wieso auch nicht?

Auch ich bin gefahren. Bequem, gemütlich. Von Kansas City nach Westen. Zehn Stunden Niemandsland. Bis nach Denver. Ich hätte auch in den Osten fahren können. In den Süden. In den Norden sogar länger, zwanzig Stunden. Gesehen hätte ich das gleiche. Die endlose Ebene. Das stundenlange Nichts. Alle paar Minuten eine Farm, ein Weizensilo. Alle paar Stunden eine Autobahnkreuzung. Eine Umfahrung. Ständig begleitet von der masslosen, der atemberaubenden Schönheit der Natur.

American Football. Brot und Spiele

American Football. Brot und Spiele. Perfekt orchestrierte Unterhaltung für die Massen. Show und Action auf dem grünen Rasen. Zufriedene Gesichter und volle Mägen auf den Rängen. Das Volk zelebriert ihre Spiele, perfekte Familienausflüge an Sonntagnachmittagen. Mutter, Vater, Tochter und Sohn werden in Uniformen gesteckt, Leibchen und Shorts, Mütze und Schal. Der Truck, beladen mit Kühlbox und Kugelgrill, wird zur Veranda. Der Stadionparkplatz zur Feuerstelle. Bevor das Spiel losgeht werden Spare-Ribs und Rumpsteaks gegrillt. Bier und Cola getrunken. Hände geschüttelt und Schultern geklopft.

Auf dem Parkplatz mischen sich die Farben. Das Rot der Kansas Chiefs wechselt sich ab mit dem Schwarz der Oakland Raiders. Nicht selten sieht man ein Paar, Hand in Hand, er in Rot, sie in Schwarz oder umgekehrt. Nur der Fremde, blaue Jeans und blaue Jacke, wird komisch angeschaut, gefragt: “What are you?”. Es ist nicht wichtig, für welches Team, Hauptsache man ist. Und bevor die Gladiatoren in die Schlacht ziehen, ist man erst einmal Amerikaner. Aufstehen, Mütze ab, Hand aufs Herz: “Oh say can you see”.

Und dann beginnt ein Spiel, das amerikanischer nicht sein könnte. Ein Spiel und Zentimeter, um Boden, hart erkämpft. Die Pioniere der Offensive wagen sich vor in die Zone der Gegner, um gnadenlos zu Boden gebracht zu werden. Sie nehmen Anlauf, immer und immer wieder. Der Wille der Siedler, die nur das Vorwärts kannten. Die wahren Helden aber sind die Soldaten der Defense. Die umjubelten Verteidiger des eigenen Territoriums. Die gerechten Wächter von Boden, Eigentum und Freiheit. Sie, und ein kluger Führer, ein unerschrockener Quarterback, gewinnen das Spiel, die Schlacht.

Eine Schlacht, die auf dem Spielfeld ausgetragen wird. Und nur dort. Auf den Tribünen johlen unterdessen die Fans, singen und kommentieren. Knabbern Popcorn und trinken Bier. Jubeln, wenn ihr Team gewinnt. Klagen, wenn es verliert. Und gehen nach dem Spiel gemeinsam den Weg zum Parkplatz, Rot und Schwarz. Siebzigtausend Leute, kein einziger Polizist.

Kaffee und Gipfeli auf Amerikanisch

- Good Morning, ich hätte gerne einen Cappuccino und einen Bagel.
- What size, your Cappuccino?
- Äh, small. So klein wie’s geht, please.
- What kind of milk?
- What? Entschuldigung, wie bitte?
- Skim Milk or Whole Milk?
- Äh, einfach Milch, ganz normale Milch?
- Okey. What kind of bagel?
- Pfff, was habt ihr denn?
- Asiago Cheese, Cinnamon Crunch, French Toast, Blueberry, Dutch Appel & Raisin, Chocolate Chip, Vanilla Cherry, Plain, Whole Wheat.
- Okay, ähhm, Vanilla irgendwas tönt gut.
- Wanitoaste?
- Sorry?
- Want it toasted?
- Ah! YES, please!
- Want some cheese in it?
- Oh, ja, wieso nicht, gerne.
- What kind of cheese?
- pfffffff???
- We have American Cheese, Swiss Cheese, Cheddar Cheese and Cream Cheese.
- Cream Cheese, please.
- Any flavor in your cheese? Hazelnut, Honey Walnut, Raspberry, Sun-Dried Tomato, Veggie?
- Ou, keine Ahnung. Den Tomaten-Flavor vielleicht?
- Anything else, sir?
- Nänäi, das wär’s dann, danke…